Das IfR - Institut für Regionalforschung e.V. begrüßt Sie herzlich auf seinen Internetseiten.

Hier haben Sie die Möglichkeit, sich über unsere Projekttätigkeiten und Publikationen zu informieren.

Einige Berichte aus Forschungsprojekten sind auch als Online-Texte verfügbar.



Wir sind umgezogen!


Unsere Büroräume finden Sie jetzt in fußläufiger Nähe zum Hauptbahnhof in der Weender Landstraße 3.

 

 


Veranstaltungshinweis


Regionalpolitik neu denken
Wirtschaftsdienst-Konferenz 2018

 

Am 30. 10. 2018 veranstalten der Wirtschaftsdienst (ZBW) und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Berlin eine Konferenz zur Frage, wie Regionalpolitik neu gestaltet werden kann.

 

=> Konferenzprogramm als pdf-Datei



Neu erschienen: Wolfgang Krumbein (2018):
Staatsfinanzierung durch Notenbanken!

Theoretische Grundlagen, historische Beispiele und aktuelle Konzeptionen einer großen Steuerungschance


Die Notenbanken der großen Industrieländer haben auf die Finanzkrise mit einer expansiven Geldpolitik

reagiert. Insbesondere die umfangreichen Aufkäufe von Staatsanleihen, einem zentralem Instrument der

neuen Geldpolitik, haben eine kontroverse Debatte ausgelöst. Wolfgang Krumbein argumentiert in diesem

Buch, dass diese Debatten trotz aller Neuerungen noch nicht die ganze Tragweite dessen erfasst haben,

was sich an möglichen Folgerungen in geldpolitischer Theorie und Praxis ergeben könnte.

 

=> Weitere Informationen

 

=> Lesen Sie dazu auch das Interview mit Wolfgang Krumbein über das fortschrittliche

Steuerungspotenzial der Notenbanken.


Regionalstrukturen in Niedersachsen auf Gemeindeebene


Wie unterscheiden sich die Regionalstrukturen in Niedersachsen, und wie lassen sich Gemeinden, Landkreise
und kreisfreie Städte sinnvoll zu Gruppen mit unterschiedlichen Ausprägungen zusammenfassen? Um diese
Fragen zu beantworten haben Rita Skorka und Arne Lehmann vom Landesamt für Statistik Niedersachsen eine
neuerliche Clusteranalyse durchgeführt. Basierend auf der Auswertung von zwölf Strukturindikatoren konnten
die AutorInnen in Niedersachsen sieben unterschiedliche Cluster identifizieren.

 

Lehmann, A./ Skorka, R. (2018): Regionalstrukturen in Niedersachsen auf Gemeindeebene. Eine Clusteranalyse
der niedersächsischen Einheits- und Samtgemeinden. In: Statistische Monatshefte Niedersachsen, Nr. 8/2018,
Hannover, S. 387-399.

 

=> Den Beitrag als pdf-Datei downloaden


Vorschläge für eine Neuabgrenzung der Arbeitsmarktregionen


Für die GRW-Förderperiode ab 2021 steht eine Neuabgrenzung der Arbeitsmarktregionen an. Das RWI –Leibniz-

Institut für Wirtschaftsforschung hat in einer Studie für die 401 Kreise Deutschlands die Pendlerströme zwischen

den Wohn- und Arbeitsorten der Beschäftigten untersucht und verschiedene Vorschläge für eine Neuabgrenzung

der Arbeitsmarktregionen erarbeitet.

 

Breidenbach, P./ Budde, R. u.a. (2018): Überprüfung des Zuschnitts von Arbeitsmarktregionen für die Neuabgrenzung

des GRW-Fördergebiets ab 2021. Endbericht: Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

(BMWi). RWI Projektberichte, RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Essen.

 

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Politische Maßnahmen zur Unterstützung von innovationsbasiertem regionalen Strukturwandel


Regionale Innovationspolitik hat sich längst als zweites wesentliches Standbein der Regionalpolitik etabliert.

Zur Unterstützung eines innovationsbasierten Strukturwandels sind allerdings andere politische Maßnahmen

nötig als im Rahmen einer Strukturpolitik, die auf die Kompensation grundlegender Strukturschwächen abzielt.

Ziel des Arbeitspapiers ist es, das Themenfeld des innovationsbasierten regionalen Strukturwandels näher zu

beschreiben und unterschiedliche Ansatzpunkte und Ziele einer regionalen Innovationspolitik herauszuarbeiten.

 

Koschatzky, K./ Kroll, H. u.a. (2018): Politische Maßnahmen zur Unterstützung von innovationsbasiertem

regionalen Strukturwandel. Working Papers Firms and Regions, No. R2/2018, Fraunhofer ISI, Karlsruhe.

 

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Wie weiter mit der Regional- und Strukturpolitik im Ruhrgebiet?


Nicht zuletzt unter Mithilfe der Strukturpolitik hat sich das Ruhrgebiet von einer hoch belasteten Industrie-

region zu einer wissensbasierten Metropolregion entwickelt. Und doch wird eine neuer und realistischer

Entwicklungsschub,benötigt, der der Ausdifferenzierung der Wirtschafts- und Sozialstruktur Rechnung trägt.

Diese These vertreten Elke Dahlbeck and Stefan Gärtner vom Institut Arbeit und Technik (IAT) in ihrem aktuellen

Beitrag, der die strukturpolitischen Erfahrungen des Ruhrgebiets seit den 1960er Jahren bilanziert.

 

Dahlbeck, E./ Gärtner, S. (2018): Das Ende der Steinkohleförderung im Ruhrgebiet: Realistische Erwartungen

an Regional- und Strukturpolitik. Forschung aktuell, Nr. 07/2018, Gelsenkirchen.

 

=> Den 19-seitigen Bericht als pdf-Datei downloaden


 

Aus der
Presse:

 

 

Kreative Pioniere als Entwicklungschance

für den ländlichen Raum

 

Während Demografen den ungebrochenen Trend zur Landflucht konstatieren, setzen kreative Pioniere in ländlichen Regionen längst neue Akzente. Durch Mietenexplosion und zunehmende Raumnot in den Metropolen verstärkt sich der Umkehrtrend: Leerstände in ländlichen Gebieten eröffnen Spielräume zur individuellen und gemeinschaftlichen Entfaltung.

 

Pioniere kaufen marode Gutshäuser und Scheunen, um sie zu sanieren und in Ateliers, Probenräume und Kulturhäuser zu verwandeln. Kreative Akteure bespielen verlassene Industriebrachen und Kieskuhlen mit Festivals, FabLabs, Gastronomie und Bildungsangeboten.

 

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft online vom 24.10.2018

 

 

EU-Regionalpolitik braucht mehr Mut und mehr Vertrauen

 

Die errungenen Erfolge einer europäischen Regionalpolitik werden zunehmend durch deren Bürokratisierung konterkariert. Gestaltung steht permanent zunehmender Verwaltung gegenüber, der Aufwand wiederum dem Nutzen.

 

Die Reformagenda wird durch neue Zusatzanforderungen in der laufenden Periode neutralisiert (...). Allein in Österreich können sechs Prüfebenen zur Anwendung kommen, der Mehrwert der EU-Projekte wird durch deren Abwicklungskomplexität zunehmend in Frage gestellt.

 

Quelle: Wiener Zeitung online vom 10.10.2018

 

 

LEADER steht für erfolgreiche ländliche

Regionalentwicklung in Hessen

 

Seit 1991 (...) trägt die LEADER-Strategie dazu bei, den ländlichen Raum attraktiver zu gestalten. Für den Gesamtzeitraum konnten durch das LEADER-Programm etwa 85 Millionen Euro an Zuschüssen bei Investitionen in Höhe von 210 Millionen Euro durch die Bewilligungsstellen bearbeitet werden.

 

Mittlerweile gibt es in Hessen 24 LEADER-Regionen. Das Besondere ist, dass unter Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern, Interessenverbänden und der lokalen Wirtschaft Projekte selbst entwickeln, die dann bei ihnen vor Ort auch umgesetzt werden.

 

Quelle: Focus online vom 17.08.2018

 

 

Regionale Konvergenz:

Der ländliche Raum schlägt sich gut:

 

Klaus-Heiner Röhl, Senior Economist beim arbeitgeberfinanzierten Institut der deutschen Wirtschaft Köln betrachtet in seinem Beitrag die regionale Wirtschaftsentwicklung in Deutschland auf Kreisebene, wobei er das Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Einwohner als entscheidendes Maß für die jeweilige Wirtschaftskraft einer Region verwendet.

 

Das führt ihn zum Befund: "In Deutschland hat seit dem Jahr 2000 eine spürbare Konvergenz zwischen städtischen und ländlichen Regionen stattgefunden." Die räumliche Konzentration der Bevölkerung durch die Wanderung in die Städte sei bislang nicht von einer vergleichbaren Zentralisierung der Wirtschaftsaktivität begleitet worden.

 

Quelle: Klaus-Heiner Röhl im Wirtschaftsdienst, Heft 06/2018

 

 

Wir müssen uns mit ungleichen

Lebensverhältnissen arrangieren

 

In Bezug auf das durchschnittlich verfügbare Jahreseinkommen gibt es in Deutschland hohe regionale Disparitäten.

 

Wie lassen sich die Unterschiede erklären? Antworten gibt der Soziologe Holger Lengsfeld im Interview von brand eins.

 

Quelle: brand eins, Intervie mit Holger Lengsfeld, Mai 2018.

 

 

Arbeitsmarkteffekte der Digitalisierung:

Regionale Branchenstruktur spielt wichtige Rolle

 

Da es in Deutschland große regionale Diskrepanzen hinsichtlich der Wirtschafts- und Berufsstruktur gibt und sich die Regionen auch weiterhin verschieden entwickeln, dürften auch die Auswirkungen einer zunehmenden Digitalisierung regional unterschiedlich ausfallen.

 

Diese These wurde in einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) bestätigt. Doch bei aller Verschiedenheit der Umwälzungen: Unterm Strich werden sich die Gesamtwirkungen der Digitalisierung in den Regionen nur wenig unterscheiden.

 

=>   Die Studie als pdf-Datei downloaden

 



 

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