Das IfR - Institut für Regionalforschung e.V. begrüßt Sie herzlich auf seinen Internetseiten.

Hier haben Sie die Möglichkeit, sich über unsere Projekttätigkeiten und Publikationen zu informieren.

Einige Berichte aus Forschungsprojekten sind auch als Online-Texte verfügbar.



Wir sind umgezogen!


Unsere Büroräume finden Sie jetzt in fußläufiger Nähe zum Hauptbahnhof in der Weender Landstraße 3.

 

 


Veranstaltungshinweis


Mitgliederversammlung des IfR

 

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Instituts für Regionalforschung findet am Freitag, den 27.11.2020, um 11 Uhr statt.

Das Treffen wird in Form einer Videokonferenz abgehalten. Weitere Informationen erhalten alle Vereinsmitglieder per Mail.



Corona-Rigorosität auch in der Regionalpolitik?

Ein kritischer Blick auf das Regionalranking 2020 des IW


Es scheint so, als hätten sich im Zuge der jüngsten Pandemie zwei Trends miteinander verkoppelt: Eine

mindestens teilweise Abkehr vom Neoliberalismus und eine enorme Zunahme in der Handlungskraft des

Staates. Anhand von aktuellen Texten des IW wird im Folgenden überprüft, ob sich solche Trends auch

in Regionalanalysen und regionalpolitischen Vorschlägen finden lassen.

 

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Krumbein, W. (2020): Corona-Rigorosität auch in der Regionalpolitik? Kleiner Kommentar zum

ausführlichen Regionalranking 2020 des IW.

 

=> Die Kurzanalyse als pdf-Datei downloaden


Buchveröffentlichung:
Wolfgang Krumbein: Staatsfinanzierung durch Notenbanken!

Theoretische Grundlagen, historische Beispiele und aktuelle Konzeptionen einer großen Steuerungschance


Die Notenbanken der großen Industrieländer haben auf die Finanzkrise mit einer expansiven Geldpolitik

reagiert. Insbesondere die umfangreichen Aufkäufe von Staatsanleihen, einem zentralem Instrument der

neuen Geldpolitik, haben eine kontroverse Debatte ausgelöst. Wolfgang Krumbein argumentiert in diesem

Buch, dass diese Debatten trotz aller Neuerungen noch nicht die ganze Tragweite dessen erfasst haben,

was sich an möglichen Folgerungen in geldpolitischer Theorie und Praxis ergeben könnte.

 

=> Weitere Informationen

 

=> Lesen Sie dazu auch das Interview mit Wolfgang Krumbein über das fortschrittliche

Steuerungspotenzial der Notenbanken.


Kooperationsstrukturen für die Regionalentwicklung – Erfahrungen aus Südniedersachsen


Regionalökonomische Entwicklungsprozesse benötigen ein nachhaltig wirksames Beziehungsgeflecht

der Institutionen, das die Kooperation verschiedener Akteure vor Ort ermöglicht und fördert. Basierend

auf aktuellen Entwicklungen in der Region Südniedersachsen formuliert der Beitrag Hypothesen zu

verschiedenen Erfolgsbedingungen für den Aufbau inter-organisationaler Kooperationsstrukturen und

darauf abgestimmter Organisations- und Institutionalisierungsformen.

 

Bäumle, P./ Bizer, K./ Proeger, T. (2020): Kooperationsstrukturen für die Regionalentwicklung –

Erfahrungen aus Südniedersachsen. ifh Working Papers No. 26, Göttingen.

 

=> Den Beitrag als pdf-Datei downloaden


Wohnraum Atlas Göttingen erschienen


Der Wohnraum Atlas wirft einen kritisch-analytischen Blick auf das Thema Wohnraum in Göttingen. Dazu

werden die Entwicklungen auf dem Göttinger Wohnungsmarkt ebenso aufbereitet, wie die Praktiken von

Immobilienunternehmen, die Miet- und Bodenpreisentwicklungen, die kommunale Wohnungspolitik und

die mit diesen Entwicklungen verbundenen sozialräumlichen Prozesse. Insgesamt 30 Aspekte werden in

zweiseitigen Kapiteln kurz erläutert und mit vielen Abbildungen veranschaulicht. Damit bietet der Atlas

einen ebenso verständlichen wie umfassenden Einblick in die Göttinger Wohnungsmarktentwicklungen.

 

von Frieling, H.-D./ Miessner, M./ Marlow, R. (2020) : Wohnraum Atlas Göttingen: Wohnungsversorgung

und Wohnungspolitik in Göttingen - Fakten - Analysen - Perspektiven, Göttingen.

 

=> Den Wohnraum Atlas als pdf-Datei downloaden


Kritische Landforschung - Ländliche Räume im Fokus


Bereits gut etabliert hat sich eine kritische Stadtforschung, die sich disziplinübergreifend den vielfältigen

Transformationen städtischer Räume und den Möglichkeiten emanzipatorischer Politik widmet. Ländliche

Räume geraten geraten dagegen zunehmend aus dem Fokus politischer wie auch wissenschaftlicher

Aufmerksamkeit. Daraus erwächst kritischer Wissenschaft die Aufgabe, Konzepte beizusteuern, mit denen

die Transformationen ländlicher Räume besser verstanden werden können. Hier setzt die vorliegende Studie

an. Sie stellt Ansätze aus der anglo-amerikanischen Forschung (insbesondere der «Rural Geography ») vor,

die sich zur Erklärung und Deutung von Transformationen ländlicher Räume in der Bundesrepublik eignen.

 

Maschke, L./ Miessner, M./ Naumann, M. (2020): Kritische Landforschung: Konzeptionelle Zugänge, empirische

Problemlagen und politische Perspektiven. Studie im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin.

 

=> Die Studie als pdf-Datei downloaden


 

Aus der
Presse:

 

 

Metropolregion Mitteldeutschland hat Arbeitsgruppe

zur Landes- und Regionalentwicklung gestartet

 

Das auf Vorschlag der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gegründete Gremium soll zukünftig Fragen der räumlichen Entwicklung in Mitteldeutschland länderübergreifend diskutieren und bearbeiten. Erstaunlich spät.

 

Das hätte früher kommen müssen. Denn wenn es um Wirtschaft und räumliche Entwicklung geht, hängen alle drei mitteldeutschen Länder zusammen.

 

Quelle: Leipziger Internet Zeitung vom 18.10.2020

 

 

30 Jahre deutsche Einheit

"Fördermittel allein reichen nicht"

 

Fragt man Martin Junkernheinrich, Professor für Stadt- und Regionalökonomie, nach der Lage in Ost und West, so wird klar: Unterschiede sind nicht immer dort, wo man sie vermutet.

 

"Die Erfahrungen in Ostdeutschland zeigen uns erneut, dass Strukturwandel ein längerer Prozess ist, der stark von aktiven Akteuren (...) vorangetrieben wird. Fördermittel allein reichen nicht."

 

Quelle: ZDF.de vom 30.09.2020

 

 

Wirtschaftsregion Westbrandenburg

blickt auf zehn Jahre zurück

 

Seit zehn Jahren arbeiten die Akteure der Wirtschaftsregion Westbrandenburg eng zusammen um sie nach vorn zu bringen.

 

In dieser Woche unterzeichneten die Kooperationspartner nun erstmals eine Kooperationsvereinbarung zur Wirtschaftsregion Westbrandenburg ohne zeitliche Befristung.

 

Quelle: MOZ.de vom 25.09.2020

 

 

Warum der coronabedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit

in manchen Regionen deutlich höher ausfällt

 

Ein coronabedingter Anstieg der Arbeitslosigkeit zeigt sich für alle Bundesländer. Besonders stark war der Effekt in den Stadtstaaten Berlin (12,4) und Hamburg (11,3) sowie in Mecklenburg-Vorpommern (9,6).

 

Eine Erklärung für die starke regionale Streuung des Corona-Effekts liefert die jeweilige Branchenstruktur. Besonders betroffen sind Regionen, in denen diejenigen Branchen, die unter dem Shutdown verstärkt zu leiden hatten, überproportional vertreten sind.

 

Quelle: IAB-Forum, Beitrag vom 04.09.2020

 

 

EU-Regionalbeihilfen: Nachjustierung nötig

 

Im Jahr 2014 hat die EU einen neuen Regionalbeihilfe-Rahmen eingeführt. Einschränkungen der Beihilfen für Großunternehmen sowie Senkungen der förderfähigen Investitionen aller Unternehmen waren die Folge.

 

Eine DIW-Analyse kommt zu dem Schluss, dass die Reform ihr Ziel nicht vollständig erreicht hat, denn die Änderungen haben fast ausschließlich die Investitionen von Großunternehmen in benachteiligten Regionen zurückgehen lassen.

 

=> Die DIW-Analyse downloaden

 

 

Messkonzept zur Bewertung regionaler Disparitäten

 

Ein zentrales Ziel der Regionalpolitik besteht in der Herstellung "gleichwertiger" Lebensverhältnisse zwischen den Regionen Deutschlands. Was aber genau Gleichwertigkeit bedeutet und wie sie gemessen werden soll, darauf gibt es keine einfachen Antworten. Die jetzt vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) vorgelegte Forschungsarbeit liefert einen Beitrag, um ein Monitoring zu gleichwertigen Lebensverhältnissen aufzubauen. Der Bericht schlägt hierzu ein zweistufiges Messverfahren vor.

 

=>  Die BBSR-Online-Publikation Nr. 06/2020 downloaden

 

 

Zur Rückwanderung von Arbeitskräften in

die ländlichen Regionen Deutschlands

 

Zur räumlichen Mobilität von Arbeitskräften tragen auch jene bei, die wieder in ländliche Regionen zurückwandern. Ziel des Berichts ist es, einen Überblick über das Rückwanderungsgeschehen von Beschäftigten in Deutschland – insbesondere dessen Bedeutung für die Zuwanderung und die Wanderungsbilanzen von Regionen – zu geben.

 

Quelle: Thünen Working Paper 144 downloaden

 

 

Regionale Ungleichheit in Deutschland:

Wo leben die Reichen und wo die Armen?

 

Lea Immel und Andreas Peichl haben in einem Beitrag für den ifo Schnelldienst (05/2020) die räumliche Verteilung der obersten und untersten Haushaltseinkommen analysiert. Insbesondere im Süden und in den Großstädten Westdeutschlands leben überproportional viele der reichsten 10% der Haushalte leben. Dagegen leben überproportional viele der ärmsten 40% in ostdeutschen Landkreisen.

 

=> Den Artikel downloaden

 



 

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