Das IfR - Institut für Regionalforschung e.V. begrüßt Sie herzlich auf seinen Internetseiten.

Hier haben Sie die Möglichkeit, sich über unsere Projekttätigkeiten und Publikationen zu informieren.

Einige Berichte aus Forschungsprojekten sind auch als Online-Texte verfügbar.



Wir sind umgezogen!


Unsere Büroräume finden Sie jetzt in fußläufiger Nähe zum Hauptbahnhof in der Weender Landstraße 3.

 

 


Veranstaltungshinweis


Plenumssitzung: "Zukunft Flächenland Brandenburg: Herausforderungen für Nachhaltigkeit und Regionalentwicklung"

 

Das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS-Potsdam) lädt für Dienstag, den 12. November 2019, zur ersten Plenumsveranstaltung der Nachhaltigkeitsplattform Brandenburg ins Cottbuser Radisson Hotel.

 

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Zuletzt erschienen:
Wolfgang Krumbein: Staatsfinanzierung durch Notenbanken!

Theoretische Grundlagen, historische Beispiele und aktuelle Konzeptionen einer großen Steuerungschance


Die Notenbanken der großen Industrieländer haben auf die Finanzkrise mit einer expansiven Geldpolitik

reagiert. Insbesondere die umfangreichen Aufkäufe von Staatsanleihen, einem zentralem Instrument der

neuen Geldpolitik, haben eine kontroverse Debatte ausgelöst. Wolfgang Krumbein argumentiert in diesem

Buch, dass diese Debatten trotz aller Neuerungen noch nicht die ganze Tragweite dessen erfasst haben,

was sich an möglichen Folgerungen in geldpolitischer Theorie und Praxis ergeben könnte.

 

=> Weitere Informationen

 

=> Lesen Sie dazu auch das Interview mit Wolfgang Krumbein über das fortschrittliche

Steuerungspotenzial der Notenbanken.


Ungleiches Deutschland - Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2019


Die räumliche Ungleichheit in Deutschland hat sich weiter verfestigt. Während einige Regionen boomen,

drohen andere langfristig abgehängt zu werden – trotz gutem Wachstum und hoher Beschäftigung. Mit

einer räumlichen Betrachtung veranschaulicht der von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) veröffentlichte

sozioökonomischer Disparitätenbericht 2019, dass Wohlstand und Zukunftschancen nicht gleichmäßig

über das Land verteilt sind.

 

Fina, S./ Osterhage F. u.a.  (2019) : Ungleiches Deutschland: Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2019.

Karten, Indikatoren und wissenschaftliche Handlungsempfehlungen, Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn.

 

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Armutsgefährdung in Niedersachsen im Jahr 2018


Im Jahr 2018 lag die Armutsgefährdungsquote in Niedersachsen auf der Basis von regionalen

Gefährdungsschwellen bei 15,0 Prozent und damit 0,8 Prozentpunkte unter dem Niveau des

Vorjahres. Bei Zugrundelegung der bundesweiten Durchschnittseinkommen ergibt sich ein

anderes Bild der Armutsgefährdung. Die Quote lag dann mit  15,9 Prozent (2017: 16,7 %) leicht

über dem bundesdeutschen Wert von 15,5 Prozent. Das höchste Armutsrisiko hatten wie gehabt

Erwerbstätige mit einer Armutsgefährdungsquote von 57,1 Prozent, doch waren auch 7,2 Prozent

der Erwerbstätigen von Armut bedroht. Insgesamt ging etwa ein Viertel (24,3 %) aller Armuts-

gefährdeten einer Erwerbstätigkeit nach.

 

Lehmann, A. (2019): Armutsgefährdung in Niedersachsen im Jahr 2018. In: Neues Statistisches

Monatsheft Niedersachsen, Nr. 11/2019, S. 614-626.

 

=> Den Beitrag als pdf-Datei downloaden


Der Pflegearbeitsmarkt in Niedersachsen - Eine Bestandsaufnahme


Wie steht es um die aktuelle Situation auf dem Pflegearbeitsmarkt in Niedersachsen? Um diese

Frage zu beantworten hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) eine Bestands-

aufnahme der aktuellen Situation der Beschäftigten im Pflegebereich und in vier der wichtigsten

Pflegeberufe vorgelegt. Die Ergebnisse der Analysen weisen auf eine angespannte Arbeitsmarkt-

situation insbesondere bei den Fachkräften in der Pflegebranche hin, die auch deutschlandweit zu

beobachten ist.

 

Wrobel, M./ Fuchs, M. u.a. (2019): Der Pflegearbeitsmarkt in Niedersachsen - Eine

Bestandsaufnahme. IAB-Regional, Nr. 03/2019, IAB Niedersachsen-Bremen.

 

=> Die IAB-Regionalstudie als pdf-Datei downloaden


Wächst die Kluft zwischen den Regionen?


Die Unterschiede zwischen den regionalen Arbeitsmärkten sind nach wie vor erheblich – zwischen

Stadt und Land ebenso wie zwischen Ost und West oder Nord und Süd. Eine langfristige Annäherung

ist nur bei der Höhe der Arbeitslosigkeit zu erkennen, nicht aber bei Einkommen und Beschäftigung.

 

Blien, U./ Phan thi Hong, V./ von Auer, L./ Weinand, S. (2019): Wächst die Kluft zwischen den Regionen?

In: IAB-Forum, Beitrag vom 4. September 2019.

 

=> Den Artikel direkt online lesen


 

Aus der
Presse:

 

 

Neuer Flächenatlas: Große regionale Unterschiede

 

In Deutschland gibt es zwischen den Gemeinden große Unterschiede im Umgang mit der knappen Ressource „Fläche“: So kamen 2017 in München auf eine Einwohnerin beziehungsweise einen Einwohner eine Siedlungs- und Verkehrsfläche von 159 Quadratmetern.

 

Am anderen Ende der Skala stehen neun Gemeinden mit 10 000 Quadratmetern und mehr Siedlungs- und Verkehrsfläche je Einwohnerin und Einwohner. Diese und weitere Unterschiede (...) zeigen die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder im neuen Online-Atlas zur Flächennutzung.

 

Quelle: DESTATIS-Pressemitteilung vom 16.12.2019

 

 

Armutsbericht zeigt regionale Kluft: Reicher  Süden,

armer Osten und besonders armes Ruhrgebiet

 

Der Paritätische Wohlfahrtsverband sieht eine wachsende Kluft zwischen Wohlstands- und Armutsregionen in Deutschland. „Der Graben verläuft längst nicht mehr nur zwischen Ost und West“, sagte Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider am Donnerstag anlässlich der Vorstellung des „Armutsberichts 2019“.

 

Untersucht wurde für die Studie die Armutsentwicklung auf Länder- und Regionalebene. Insbesondere das Ruhrgebiet bleibe mit einer Armutsquote von 21,1 Prozent (...) „Problemregion Nummer 1“.

 

Quelle: Tagesspiegel online vom 12.12.2019

 

 

Metropolatlas Rhein-Neckar gestartet

 

Die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH hat im Rahmen ihrer 11. Regionalkonferenz “Verwaltung trifft Wirtschaft” in Speyer den “Metropolatlas Rhein-Neckar” offiziell freigeschaltet.

 

“Primäres Ziel war die Schaffung einer zentralen Datengrundlage für Entscheidungsprozesse in der Regionalplanung”, erklärte Dr. Christine Brockmann, Geschäftsführerin der Metropolregion.

 

Quelle: Behörden Spiegel online vom 27.11.2019

 

 

OECD empfiehlt „Think Big“

 

Hamburg und die angrenzenden Kreise benachbarter Bundesländer müssen sich bewegen, um im Wettbewerb der Metropolregionen nicht zurückzufallen. Dies ist die zentrale Erkenntnis aus einer Studie des internationalen Wirtschaftsbündnisses OECD zur Regionalentwicklung.

 

Die Handlungsempfehlungen wurden auf einer Regionalkonferenz der Metropolregion Hamburg (MRH) am 23. September im niedersächsischen Seevetal vorgestellt.

 

Quelle: Deutsche Verkehrs Zeitung online vom 29.10.2019

 

 

Warum klaffen die Löhne in der Stadt

stärker auseinander als auf dem Land?

 

In politischen Debatten um Verteilungsgerechtigkeit steht oft die Lohnungleichheit auf der gesamtwirtschaftlichen Ebene im Vordergrund. Neue Auswertungen mit IAB-Daten zeigen, dass Lohnentgelte nicht nur zwischen Regionen, sondern auch innerhalb von Regionen erheblich variieren können.

 

Urbane Regionen weisen dabei im Durchschnitt eine höhere Lohnungleichheit auf als ländliche Gebiete, denn in den Ballungsräumen sind sowohl Akademiker als auch ausländische Beschäftigte überrepräsentiert.

 

Quelle: Martin Popp im IAB-Forum, Beitrag vom 13.12.2019

 

 

IW Consult: Städteranking 2019

 

Wo stehen die deutschen Großstädte in puncto Standortqualität, Wirtschaftskraft und Zukunftsperspektive? WirtschaftsWoche und ImmobilienScout24 haben dafür im Städteranking 2019 alle 71 kreisfreien Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern unter die Lupe genommen.

 

=>  Das Städteranking im Überblick (dreiseitige pdf-Datei)

 

 

Hoher Anteil an ländlichen Regionen hemmt

ostdeutsches Produktivitätswachstum

 

Obwohl sich das ostdeutsche Produktivitätsniveau seit der Vereinigung dem westdeutschen angenähert hat, besteht auch 30 Jahre nach dem Mauerfall eine deutliche Lücke.

 

Wird allerdings der Regionstyp in die Analyse einbezogen, zeigt sich, dass die Unternehmen in vergleichbaren Regionen in Ost und West ähnlich leistungsfähig sind.

 

Quelle: DIW-Pressemitteilung vom 23.10.2019.

 

 

Unterschiede in der Wirtschaftsentwicklung

im Norden und Süden Deutschlands

 

Im Hinblick auf die Wirtschaftsentwicklung von Bundesländern beruht die weit verbreitete Vorstellung eines Nord-Süd-Gefälles auf einer zu weit reichenden Pauschalisierung. Die Unterschiede zwischen den norddeutschen Bundesländern Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein bei einzelnen ökonomischen Indikatoren sind aber nicht weniger stark ausgeprägt als im Vergleich mit den süddeutschen Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern.

 

Quelle: Kieler Beiträge zur Wirtschaftspolitik, Nr. 20.

 



 

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