Das IfR - Institut für Regionalforschung e.V. begrüßt Sie herzlich auf seinen Internetseiten.

Hier haben Sie die Möglichkeit, sich über unsere Projekttätigkeiten und Publikationen zu informieren.

Einige Berichte aus Forschungsprojekten sind auch als Online-Texte verfügbar.



Wir sind umgezogen!


Unsere Büroräume finden Sie jetzt in fußläufiger Nähe zum Hauptbahnhof in der Weender Landstraße 3.

 

 


AKR: Call for Papers


CfP für die Session „Financialization, uneven regional development and labour"

 

Anlässlich der wirtschaftsgeographischen Tagung, der 5th Global Conference on Economic Geography 2018 (24.-28. Juli, Köln), ergeht an alle kritische RegionalwissenschaftlerInnen ein Call for Papers.



Neu erschienen: Wolfgang Krumbein (2018):
Staatsfinanzierung durch Notenbanken!

Theoretische Grundlagen, historische Beispiele und aktuelle Konzeptionen einer großen Steuerungschance


Die Notenbanken der großen Industrieländer haben auf die Finanzkrise mit einer expansiven Geldpolitik

reagiert. Insbesondere die umfangreichen Aufkäufe von Staatsanleihen, einem zentralem Instrument der

neuen Geldpolitik, haben eine kontroverse Debatte ausgelöst. Wolfgang Krumbein argumentiert in diesem

Buch, dass diese Debatten trotz aller Neuerungen noch nicht die ganze Tragweite dessen erfasst haben,

was sich an möglichen Folgerungen in geldpolitischer Theorie und Praxis ergeben könnte.

 

=> Weitere Informationen


Kürzlich erschienen:
Expertisen zur Evaluation der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung

der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Sachsen-Anhalt


Für die Wirtschaftsförderung des Landes Sachsen-Anhalt spielen die Investitionszuschüsse

aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW)

eine wichtige Rolle. ForscherInnen des IW Halle haben die Förderung nun im Rahmen von

drei Expertisen evaluiert.

 

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) (2018): Expertisen zur Evaluation

der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW)

in Sachsen-Anhalt. IWH Online, Nr. 02/2018, Halle (Saale).

 

=> Den Bericht als pdf-Datei downloaden


Zunahme regionaler Disparitäten - oder doch nicht?


In einem Beitrag für den ifo-Schnelldienst zweifeln die Wirtschaftswissenschaftler Martin Braml

und Gabriel Felbermayr die These an, in Deutschland drifteten die Regionen wirtschaftlich immer

mehr auseinander. Ein ihrer Befunde: "Die regionale Wirtschaftskraft der 402 Kreise Deutschlands,

gemessen an ihrer Bruttowertschöpfung pro Kopf, ist 2014 deutlich gleicher als 2000 verteilt."

 

Braml, M./ Felbermayr, G. (2018): Regionale Ungleichheit in Deutschland und der EU: Was sagen

die Daten? In: ifo Schnelldienst, 71. Jg., Nr. 07, S. 36-49.

 

=> Den Bericht als pdf-Datei downloaden


 

Aus der
Presse:

 

 

Kyffhäuser als Zugpferd: Wie der Tourismus

im Südharz von Thüringen profitieren kann

 

Für Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) sind sie in einem exklusiven Club - die Biosphärenreservate in Deutschland. Und die Region zwischen den beiden Naturparken Südharz und Kyffhäuser soll der Türöffner für diesen elitären Kreis sein.

 

„Es ist ein Vorschlag und eine Chance für die Region“, warb Siegesmund bei der Vorstellung einer aktuellen Studie des Biosphärenreservat-Experten Hubert Job von der Universität Würzburg für ein solches Reservat. Demnach bringen Besucher des Naturparks Kyffhäuser jährlich fast 27 Millionen Euro in die Region.

 

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung online vom 11.05.2018

 

 

Sachsen-Anhalt kämpft um Freigabe

gesperrter EU-Fördermittel

 

Seit zwei Monaten bereits dürften das Wissenschafts- und das Umweltministerium in Magdeburg kein Geld mehr für Projekte aus dem EU-Fonds für Regionalentwicklung abrufen.

 

Brüssel verdächtige die Ressorts, EU-Geld möglicherweise nach politischen Kriterien zu verteilen.

 

Quelle: Zeit online vom 23.04.2018

 

 

IW-Regionalranking 2018

 

Bayern dominiert die deutsche Wirtschaft: Im Regionalranking der IW Consult liegen sieben der zehn stärksten Regionen im Freistaat. Während das Ruhrgebiet weiter an Boden verliert, holt der Osten langsam auf.

 

In ganz Deutschland zeigt sich jedoch: Der ländliche Raum verliert zunehmend den Anschluss. „Die wirtschaftliche Stärke konzentriert sich immer mehr auf die großen Städte und ihr unmittelbares Umland. Ländliche Regionen haben es dagegen schwer“.

 

Quelle: IW-Pressemitteilung vom 29.03.2018

 

 

Region-Ranking:

Miese Noten für den Landkreis Göttingen

 

Die Fusion hat den neuen Großkreis Göttingen im Region-Ranking der Zeitschrift „Focus“ nicht nach vorne gebracht. Im Gegenteil: Er schneidet klar schlechter ab als in der Tabelle des Jahres 2015. Der Kreis Göttingen rangiert auf Platz 281 von 402 Kreisen. Rang 247 war es vor drei Jahren. (...) Erstellt hat die „Bundesliga der Regionen“ der Kölner Regionalforscher Wolfgang Steinle.

 

Quelle: HNA.de vom 18.02.2018

 

 

Arbeitsmarkteffekte der Digitalisierung:

Regionale Branchenstruktur spielt wichtige Rolle

 

Da es in Deutschland große regionale Diskrepanzen hinsichtlich der Wirtschafts- und Berufsstruktur gibt und sich die Regionen auch weiterhin verschieden entwickeln, dürften auch die Auswirkungen einer zunehmenden Digitalisierung regional unterschiedlich ausfallen.

 

Diese These wurde in einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) bestätigt. Doch bei aller Verschiedenheit der Umwälzungen: Unterm Strich werden sich die Gesamtwirkungen der Digitalisierung in den Regionen nur wenig unterscheiden.

 

=>   Die Studie als pdf-Datei downloaden

 

 

Regionale Arbeitslosigkeit:

Falsche Eindrücke von Stadt-Land-Differenzen

 

Im Sommer 2017 machte in den deutschen Zeitungen eine Meldung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung die Runde, in der von einer weiteren Zunahme des Pendelns berichtet wurde. (...) Wer dagegen Städte (...) unter einem anderen Aspekt betrachtet, nämlich dem von Arbeitslosigkeit, bekommt ein ganz anderes Bild gezeichnet.

 

Wie kommt es zu diesen Unterschieden in der Darstellung, auf der einen Seite regionaler Jobmotor, auf der anderen aber Arbeitslosenschwerpunkt? Ist das ein Mismatch-Phänomen, bei dem schlecht ausgebildete Innenstadtbewohner oft vergeblich nach Arbeit suchen, während die reichlich vorhandenen Jobs mit besser qualifi zierten Umlandbewohnern besetzt werden?

 

Quelle: Gerd Grözinger im Wirtschaftsdienst, Heft 01/2018

 

 

Von wegen «Das Ende der Geografie»

 

Vor 25 Jahren publizierte Richard O’Brien, damals Chefökonom der American Express Bank, ein Buch mit dem griffigen Titel «Global Financial Integration: The End of Geography». Darin argumentierte O’Brien, dass die Globalisierung dank Internet und Finanzkapitalismus die Bedeutung der räumlichen Konzentration stark reduzieren würde.

 

25 Jahre später sieht die Realität anders aus. Die räumliche Konzentration von Wirtschaftsaktivitäten hat keineswegs abgenommen. Im Gegenteil. Wie der Berkeley-Ökonom Enrico Moretti in seinem Buch «The New Geography of Jobs» zeigt, hat der Unterschied zwischen kleineren und grösseren Zentren zugenommen.

 

Quelle: Blog.Tagesanzeiger.ch vom 13.11.2017

 



 

Besuchen Sie uns auch auf Facebook

 

oder bei Twitter