Das IfR - Institut für Regionalforschung e.V. begrüßt Sie herzlich auf seinen Internetseiten.

Hier haben Sie die Möglichkeit, sich über unsere Projekttätigkeiten und Publikationen zu informieren.

Einige Berichte aus Forschungsprojekten sind auch als Online-Texte verfügbar.



Wir sind umgezogen!


Unsere Büroräume finden Sie jetzt in fußläufiger Nähe zum Hauptbahnhof in der Weender Landstraße 3.

 

 


Veranstaltungshinweis


Plenumssitzung: "Zukunft Flächenland Brandenburg: Herausforderungen für Nachhaltigkeit und Regionalentwicklung"

 

Das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS-Potsdam) lädt für Dienstag, den 12. November 2019, zur ersten Plenumsveranstaltung der Nachhaltigkeitsplattform Brandenburg ins Cottbuser Radisson Hotel.

 

=> Konferenzprogramm als pdf-Datei



Zuletzt erschienen:
Wolfgang Krumbein: Staatsfinanzierung durch Notenbanken!

Theoretische Grundlagen, historische Beispiele und aktuelle Konzeptionen einer großen Steuerungschance


Die Notenbanken der großen Industrieländer haben auf die Finanzkrise mit einer expansiven Geldpolitik

reagiert. Insbesondere die umfangreichen Aufkäufe von Staatsanleihen, einem zentralem Instrument der

neuen Geldpolitik, haben eine kontroverse Debatte ausgelöst. Wolfgang Krumbein argumentiert in diesem

Buch, dass diese Debatten trotz aller Neuerungen noch nicht die ganze Tragweite dessen erfasst haben,

was sich an möglichen Folgerungen in geldpolitischer Theorie und Praxis ergeben könnte.

 

=> Weitere Informationen

 

=> Lesen Sie dazu auch das Interview mit Wolfgang Krumbein über das fortschrittliche

Steuerungspotenzial der Notenbanken.


Wohnraum Atlas Göttingen erschienen


Der Wohnraum Atlas wirft einen kritisch-analytischen Blick auf das Thema Wohnraum in Göttingen. Dazu

werden die Entwicklungen auf dem Göttinger Wohnungsmarkt ebenso aufbereitet, wie die Praktiken von

Immobilienunternehmen, die Miet- und Bodenpreisentwicklungen, die kommunale Wohnungspolitik und

die mit diesen Entwicklungen verbundenen sozialräumlichen Prozesse. Insgesamt 30 Aspekte werden in

zweiseitigen Kapiteln kurz erläutert und mit vielen Abbildungen veranschaulicht. Damit bietet der Atlas

einen ebenso verständlichen wie umfassenden Einblick in die Göttinger Wohnungsmarktentwicklungen.

 

von Frieling, H.-D./ Miessner, M./ Marlow, R. (2020) : Wohnraum Atlas Göttingen: Wohnungsversorgung

und Wohnungspolitik in Göttingen - Fakten - Analysen - Perspektiven, Göttingen.

 

=> Den Wohnraum Atlas als pdf-Datei downloaden


Bestimmungsfaktoren des regionalen Gründungsgeschehens


Zur Bestimmung der regionalen Gründungsneigung berechnet das IfM Bonn seit 1998 jährlich den so

genannten NUI-Indikator (Neue Unternehmerische Initiative). Angesichts regionaler Unterschiede im

Gründungsgeschehen, deren Ursachen noch zu klären sind, sollen mittels einer Machbarkeitsstudie

zunächst die Bestimmungsfaktoren des regionalen Gründungsgeschehens herausgearbeitet werden.

Dabei zeigte sich, dass das Konzept unternehmerischer Ökosysteme eine geeignete konzeptionelle

Basis für die Untersuchung darstellt.

 

Bijedić, T./ Butkowski, O. u.a. (2020): Bestimmungsfaktoren des regionalen Gründungsgeschehens -

eine Machbarkeitsstudie. IfM-Materialien Nr. 280, Bonn.

 

=> Die Studie als pdf-Datei downloaden


Langfristige Folgen von Demografie und Strukturwandel für regionale Arbeitsmärkte


Seit 2010 erstellen das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Institut für Arbeitsmarkt-

und Berufsforschung (IAB) alle zwei Jahre eine Basisprojektion zur langfristigen Entwicklung des

Arbeitskräftebedarfs und -angebotes nach Qualifikationen und Berufen. Ausgehend von den

Ergebnissen der fünften Welle der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen aus dem Jahr

2018 liegen jetzt regional differenzierte Ergebnisse auf der Ebene von 34 Arbeitsmarktregionen vor.

 

Zika, G./ Schneemann, C. u.a. (2020): Langfristige Folgen von Demografie und Strukturwandel für

regionale Arbeitsmärkte: Daten, Methoden und Ergebnisse der 5. Welle der BIBB-IAB-Qualifikations-

und Berufsprojektionen. IAB-Forschungsbericht, Nr. 01/2020, Nürnberg.

 

=>  Den IAB-Forschungsbericht als pdf-Datei downloaden


Kritische Landforschung - Ländliche Räume im Fokus


Bereits gut etabliert hat sich eine kritische Stadtforschung, die sich disziplinübergreifend den vielfältigen

Transformationen städtischer Räume und den Möglichkeiten emanzipatorischer Politik widmet. Ländliche

Räume geraten geraten dagegen zunehmend aus dem Fokus politischer wie auch wissenschaftlicher

Aufmerksamkeit. Daraus erwächst kritischer Wissenschaft die Aufgabe, Konzepte beizusteuern, mit denen

die Transformationen ländlicher Räume besser verstanden werden können. Hier setzt die vorliegende Studie

an. Sie stellt Ansätze aus der anglo-amerikanischen Forschung (insbesondere der «Rural Geography ») vor,

die sich zur Erklärung und Deutung von Transformationen ländlicher Räume in der Bundesrepublik eignen.

 

Maschke, L./ Miessner, M./ Naumann, M. (2020): Kritische Landforschung: Konzeptionelle Zugänge, empirische

Problemlagen und politische Perspektiven. Studie im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin.

 

=> Die Studie als pdf-Datei downloaden


 

Aus der
Presse:

 

 

Corona: Das Zauberwort heißt Föderalismus

 

Zu Beginn der Pandemie wollte die Politik möglichst einheitliche Maßnahmen. Nun aber sollen die Bundesländer den Kampf gegen Corona unterschiedlich führen. Je nach Bedarf. Das ist ein politischer Kurswechsel.

 

Die Ministerpräsidenten sind sich ihrer starken Rolle bewusst, selten war die Macht der Bundesländer deutlicher spürbar als in dieser Zeit.

 

Quelle: BR.de vom 06.05.2020

 

 

„Landwirtschaft regionalisieren“

 

„Die Corona-Pandemie zeigt, wie verletzlich die arbeitsteilige Weltwirtschaft ist.“ (...) Die Ernährungswende-Bewegung setzt ein Plädoyer für die Regionalisierung dagegen.

 

Ihr Lösungsansatz: Eine Versorgung, die überwiegend auf regionale Wirtschaftskreisläufe setzt, und zwar weltweit, könne Regionen in Krisen widerstandsfähiger machen.

 

Quelle: FR online vom 28.04.2020

 

 

Digitale Pioniere:

Regionalentwicklungsprojekt holt Bundesförderung

 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert (...) das Forschungsvorhaben "DigPion – Digitale Pioniere in der ländlichen Regionalentwicklung", das am Fachgebiet Regionalplanung der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus–Senftenberg (BTU) angesiedelt ist.

 

Aus den Ergebnissen der Grundlagenforschung werden Empfehlungen für eine Politikgestaltung im Sinne einer nachhaltigen Raum­entwicklung abgeleitet.

 

Quelle: idw-Pressemitteilung vom 07.04.2020

 

 

Regionalentwicklung über Grenzen hinweg:

Staatsminister Schmidt zu Gesprächen in Prag

 

Sachsen und Tschechien kooperieren bei der Regionalplanung bereits seit Langem. Die Zusammenarbeit hatte bereits in den Landesentwicklungsplänen 2003 und 2013 Eingang gefunden.

 

Ein wichtiges Vorhaben zur Verbindung der beiden Hauptstädte ist die geplante Eisenbahn-Neubaustrecke Dresden-Prag. Staatsminister Schmidt informierte seine Amtskollegin über das derzeit laufende Raumordnungsverfahren auf sächsischer Seite.

 

Quelle: Leipziger Internet Zeitung vom 06.03.2020

 

 

Regionale Ungleichheit in Deutschland:

Wo leben die Reichen und wo die Armen?

 

Lea Immel und Andreas Peichl haben in einem Beitrag für den ifo Schnelldienst (05/2020) die räumliche Verteilung der obersten und untersten Haushaltseinkommen analysiert. Insbesondere im Süden und in den Großstädten Westdeutschlands leben überproportional viele der reichsten 10% der Haushalte leben. Dagegen leben überproportional viele der ärmsten 40% in ostdeutschen Landkreisen.

 

=> Den Artikel downloaden

 

 

Lebensqualität in Vorpommern-Rügen

 

Wie unterschiedlich sind die Lebensbedingungen in Vorpommern-Rügen im Vergleich zu anderen Regionen in der Bundesrepublik? Dieser Frage widmet sich eine Studie von Forschern der Hochschule Stralsund. Dazu wurden mit Hilfe einer quantitativen Analyse ausgewählte Städte im Landkreis sowie die drei größten Metropolen und einige repräsentative Vergleichsstädte Deutschlands untersucht.

 

=>  Das SIMAT Arbeitspapier No. 04-20-037 downloaden

 

 

Gleichwertige Lebensverhältnisse durch Raumordnung

Positionsbestimmung der Akademie für Raumentwicklung

 

Ziel der Raumordnungspolitik ist es, strukturelle Ungleichgewichte zwischen den Regionen zu verringern, um in allen Teilräumen ausgeglichene soziale, infrastrukturelle, wirtschaftliche, ökologische und kulturelle Verhältnisse zu schaffen.

 

Mitglieder aus dem Ad-hoc-Arbeitskreis „Zukunft der Raumordnung“ der ARL – Akademie für Raumentwicklung haben ein Positionspapier dazu erarbeitet, welcher Stellenwert der Raumordnung in dieser Gestaltungsaufgabe zukommen kann.

 

=> Das Positionspapier direkt als pdf-Datei abrufen

 

 

Die wirtschaftliche Speziaisierung ländlicher Räume

 

Ausgehend von der Branchenstruktur von Regionstypen und Regionen fragt dieses Working Paper des Thünen-Instituts nach der wirtschaftlichen Spezialisierung ländlicher Räume relativ zur bundesweiten Gesamtwirtschaft. Erkennbar ist, dass vier Typen ländlicher Räume eine Branchenstruktur aufweisen, die sich von der bundesweiten Struktur unterscheidet. In der Summe sind die Abweichungen allerdings überschaubar.

 

Quelle: Thünen Working Paper 133 downloaden

 



 

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