Das IfR - Institut für Regionalforschung e.V. begrüßt Sie herzlich auf seinen Internetseiten.

Hier haben Sie die Möglichkeit, sich über unsere Projekttätigkeiten und Publikationen zu informieren.

Einige Berichte aus Forschungsprojekten sind auch als Online-Texte verfügbar.


Gerd-Uwe Boguslawski gestorben

 

Mit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass Gerd-Uwe Boguslawski gestorben ist. Am 07.02.2019 erlag er einem schweren Herzinfarkt. Mit nur 66 Jahren ist er viel zu früh von uns gegangen.

 

Gerd-Uwe zählte 1984 zu den GründungsmitgliederInnen unseres Instituts. Seither hat er mit großem Engagement die Arbeiten des IfR solidarisch begleitet. Bis zuletzt war er bei uns im Vorstand.

 

Wir alle vermissen einen liebenswerten Mitstreiter.

 

für den Vorstand

Dr. Fritz Hellmer

Prof. Dr. Wolfgang Krumbein

 

Für alle ehemaligen und jetzigen MitarbeiterInnen

Dr. Antje Blöcker;  Dr. Waltraud Bruch-Krumbein; Petra Füllekrug; Dr. Elke Hochmuth; Sascha Kesseler; Markus Krüsemann; Hauke Oelschlägel; Gerlinde Wiese




Wir sind umgezogen!


Unsere Büroräume finden Sie jetzt in fußläufiger Nähe zum Hauptbahnhof in der Weender Landstraße 3.

 

 


Veranstaltungshinweis


Workshop: "Industrie 4.0": Rückverlagerung und Regionalisierung von Industriestandorten?

 

Der FGW-Themenbereich „Digitalisierung von Arbeit – Industrie 4.0“ veranstaltet am Dienstag, den 16. Juli 2019, in der Akademie der Wissenschaften in Düsseldorf den Workshop „Neue Chancen für den Industriestandort durch Industrie 4.0? Rückverlagerung, Regionalisierung und Urbane Produktion“.

 

=> Konferenzprogramm als pdf-Datei



Zuletzt erschienen:
Wolfgang Krumbein: Staatsfinanzierung durch Notenbanken!

Theoretische Grundlagen, historische Beispiele und aktuelle Konzeptionen einer großen Steuerungschance


Die Notenbanken der großen Industrieländer haben auf die Finanzkrise mit einer expansiven Geldpolitik

reagiert. Insbesondere die umfangreichen Aufkäufe von Staatsanleihen, einem zentralem Instrument der

neuen Geldpolitik, haben eine kontroverse Debatte ausgelöst. Wolfgang Krumbein argumentiert in diesem

Buch, dass diese Debatten trotz aller Neuerungen noch nicht die ganze Tragweite dessen erfasst haben,

was sich an möglichen Folgerungen in geldpolitischer Theorie und Praxis ergeben könnte.

 

=> Weitere Informationen

 

=> Lesen Sie dazu auch das Interview mit Wolfgang Krumbein über das fortschrittliche

Steuerungspotenzial der Notenbanken.


Deutschlandatlas: Themen-Karten  zu regionalen und strukturelle Disparitäten


Der vom Bundesinnenministerium herausgegebene Deutschlandatlas nimmt für sich in Anspruch,

Deutschland neu zu vermessen und damit aufzuzeigen, welche Regionen gut aufgestellt sind und

wo noch Handlungsbedarf besteht. Ausgehend von 54 Indikatoren sind Themen-Karten erstellt

worden, die die aktuellen, teils sehr unterschiedlichen Lebensverhältnisse auf regionaler Ebene

widerspiegeln sollen. Die graphisch aufbereiteten Informationen basieren auf regionalisierten Daten

des Statistischen Bundesamts, Analysen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung

und des Thünen-Instituts sowie Daten der zuständigen Bundes- und Landesbehörden.

 

BMI - Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (Hg.) (2019):

Deutschlandatlas: Karten zu gleichwertigen Lebensverhältnissen, Berlin.

 

=> Den Deutschlandatlas als pdf-Datei downloaden


Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2019


Die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands während der letzten Jahre ist beeindruckend. Doch längst nicht

alle Städte und Regionen profitieren vom wirtschaftlichen Wachstum. Der von der Friedrich-Ebert-Stiftung

vorgelegte Disparitätenbericht 2019 zeigt vielmehr: Die sozioökonomische Ungleichheit in Deutschland hat

sich in den vergangenen Jahren verfestigt. Die Autoren der Studie fordern daher, dass der Ausgleich zwischen

Bund und Ländern dringend neu geregelt werden muss.

 

Fink, P./ Hennicke, M./ Tiemann, H. (2019): Ungleiches Deutschland: Sozioökonomischer Disparitätenbericht
2019, Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin.

 

=> Den Beitrag als pdf-Datei downloaden


Strukturschwache Regionen: verstecktes Innovationspotenzial?


Strukturschwache Regionen können sehr wohl innovationsfähig sein, vor allem, wenn sie bereits über

Innovationspotenziale verfügen. Um diese zu identifizieren, legen Knut Koschatzky and Henning Kroll

vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung einen Vorschlag zur Regionstypisierung

vor, in der innovationsbezogene Indikatoren berücksichtigt werden.

 

Koschatzky, K./ Kroll, H. (2019): Innovationsbasierter regionaler Strukturwandel – Strukturschwache

Regionen in Deutschland. Fraunhofer ISI, Arbeitspapiere Unternehmen und Region, Nr. R1/2019, Karlsruhe.

 

=> Den Artikel als pdf-Datei downloaden


Die Entwicklung der Stadt-Land-Beziehung am Beispiel norddeutscher Metropolregionen


Deutschlands elf Metropolregionen wird im herrschenden raumentwicklungspolitischen Leitbild der

Rang des Motors sozio-ökonomischer Entwicklung zugeschrieben. In einem Policy Paper befassen sich

WissenschaftlerInnen des Hamburgischen WeltWirtschaftsinstituts am Beispiel dreier norddeutscher

Metropolregionen mit der Frage, welche regionalökonomischen Trends sich dort widerspiegeln und

inwiefern dadurch die Stadt-Land Beziehungen neu definiert werden.

 

Ehlert, A./ Johannes, S./ Wedemeier, J. (2019) : Wirtschaft im Umbruch - Region im Wandel: Die

Entwicklung der Stadt-Land-Beziehung am Beispiel norddeutscher Metropolregionen. HWWI

Policy Paper, No. 114, Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), Hamburg.

 

=> Den Artikel als pdf-Datei downloaden


 

Aus der
Presse:

 

 

Neue Landesbeauftragte für regionale Landes-

entwicklung kommt aus Adelebsen

 

Einen Wechsel in der Führung des Amts für regionale Landesentwicklung Leine-Weser wird es Anfang September in Hildesheim geben.

 

Seit 2014 gibt es  (...) Ämter für regionale Landesentwicklung (ÄrL). Den Landesämtern stellt sich die Aufgabe gemeinsam mit den Akteuren vor Ort regionale Entwicklungskonzepte und Förderprojekte zu planen, zu bündeln und umzusetzen.

 

Quelle: Göttinger Tageblatt online vom 17.07.2019

 

 

Kommunale Finanzen:

Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst

 

Trotz der guten Konjunktur in den vergangenen Jahren hat sich die Kluft zwischen armen und reichen Städten in Deutschland einer Studie zufolge vergrößert.

 

Die Autoren verglichen die Entwicklung der zehn reichsten und zehn ärmsten kreisfreien Städte und nahmen als Indikator den Anteil an Hartz-IV-Empfängern.

 

Quelle: FAZ.net vom 09.07.2019

 

 

Große regionale Ungleichheit bei Lebensbedingungen

 

Im Idealfall sollte der Lebensalltag überall in Deutschland eines Tages möglichst gleichwertig sein. Doch nach wie vor bestimmen regionale Unterschiede die Lebensverhältnisse. Bei Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten, aber auch in der Verkehrs- und Mobilfunkanbindung bestehen offenbar noch immer "erhebliche Disparitäten" zwischen den deutschen Regionen.

 

Quelle: Zeit online vom 08.07.2019

 

 

Das sind die deutschen Regionen mit

den besten Zukunftsaussichten

 

Wie zukunftsfähig sind die deutschen Regionen und Landkreise? Dieser Frage geht das Forschungsinstitut Prognos in seinem Zukunftsatlas 2019 nach.

 

Demnach wird der Abstand zwischen zukunftsfähigen und nicht-zukunftsfähigen Regionen in Deutschland immer kleiner – auch die Provinz holt auf.

 

Quelle: Handelsblatt online vom 05.07.2019

 

 

Ausgleich regionaler Unterschiede:

Arbeitslosenversicherung bewirkt  Umverteilung

 

Einkommensschwächere Regionen in Deutschland werden durch regionale Ausgleichsmechanismen wie etwa dem Länderfinanzausgleich unterstützt. Deutlich weniger Aufmerksamkeit erfahren die regionalen Verteilungswirkungen durch die Einnahmen und Ausgaben der Arbeitslosenversicherung.

 

Eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) für die Jahre 2005 bis 2016 zeigt, dass der Arbeitslosenversicherung eine hohe Bedeutung als automatischem Stabilisator im Konjunkturverlauf zukommt.

 

Quelle: IAB-Kurzbericht, Nr. 12/2019

 

 

Regionale Innovationen und Identifikation:

Zukunftsdiskurs zu raumbezogenen Identitäten

 

Können aus der Identifikation mit der eigenen Region neue Impulse für eine nachhaltige Regionalentwicklung gewonnen werden? Diese Frage diskutierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und planerischer Praxis und kamen gemeinsam zu dem Ergebnis: „Regionale Identitäten sind eine Ressource!“

 

Das Projekt „Zukunftsdiskurs: Raumbezogene Identitäten verstehen und nutzen – Eine Chance für zukunftsorientierte Regionen“ ist eine Kooperation des Instituts für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover und der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL).

 

=>  Pressemeldung des Informationsdienstes Wissenschaft v. 02.07.2019

 

 

Arbeitsmärkte aus regionaler Perspektive:

Sind gleichwertige Lebensverhältnisse eine Illusion?

 

Wächst die Kluft zwischen strukturschwachen ländlichen Regionen und boomenden Großstädten immer weiter? Kann die Politik gegensteuern, oder sollte man manche Regionen besser ganz aufgeben?

 

Auf den von der Bundesagentur für Arbeit ausgerichteten "Nürnberger Gesprächen" vom 06. Mai 2019 hat sich eine Diskussionsrunde von ExpertInnen um Antworten bemüht.

 

Quelle: IAB-Forum vom 10.05.2019: Bericht zur Podiumsdiskussion.

 



 

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