Das IfR - Institut für Regionalforschung e.V. begrüßt Sie herzlich auf seinen Internetseiten.

Hier haben Sie die Möglichkeit, sich über unsere Projekttätigkeiten und Publikationen zu informieren.

Einige Berichte aus Forschungsprojekten sind auch als Online-Texte verfügbar.



Wir sind umgezogen!


Unsere Büroräume finden Sie jetzt in fußläufiger Nähe zum Hauptbahnhof in der Weender Landstraße 3.

 

 


Veranstaltungshinweis


Kultur- und Regionalentwicklung

zusammendenken

 

Welche Rolle spielen Kunst und Kultur in der Regionalentwicklung? Das Programm „TRAFO –

Modelle für Kultur im Wandel“ und die LEADER Vernetzungsstelle Thüringen wollen diese Frage

im Rahmen einer Veranstaltung beantworten, die

am 8. September 2020 in Holzdorf bei Weimar stattfinden wird.

 

=> Konferenzprogramm als pdf-Datei



Corona-Rigorosität auch in der Regionalpolitik?

Ein kritischer Blick auf das Regionalranking 2020 des IW


Es scheint so, als hätten sich im Zuge der jüngsten Pandemie zwei Trends miteinander verkoppelt: Eine

mindestens teilweise Abkehr vom Neoliberalismus und eine enorme Zunahme in der Handlungskraft des

Staates. Anhand von aktuellen Texten des IW wird im Folgenden überprüft, ob sich solche Trends auch

in Regionalanalysen und regionalpolitischen Vorschlägen finden lassen.

 

=> [weiterlesen...]

 

Krumbein, W. (2020): Corona-Rigorosität auch in der Regionalpolitik? Kleiner Kommentar zum

ausführlichen Regionalranking 2020 des IW.

 

=> Die Kurzanalyse als pdf-Datei downloaden


Buchveröffentlichung:
Wolfgang Krumbein: Staatsfinanzierung durch Notenbanken!

Theoretische Grundlagen, historische Beispiele und aktuelle Konzeptionen einer großen Steuerungschance


Die Notenbanken der großen Industrieländer haben auf die Finanzkrise mit einer expansiven Geldpolitik

reagiert. Insbesondere die umfangreichen Aufkäufe von Staatsanleihen, einem zentralem Instrument der

neuen Geldpolitik, haben eine kontroverse Debatte ausgelöst. Wolfgang Krumbein argumentiert in diesem

Buch, dass diese Debatten trotz aller Neuerungen noch nicht die ganze Tragweite dessen erfasst haben,

was sich an möglichen Folgerungen in geldpolitischer Theorie und Praxis ergeben könnte.

 

=> Weitere Informationen

 

=> Lesen Sie dazu auch das Interview mit Wolfgang Krumbein über das fortschrittliche

Steuerungspotenzial der Notenbanken.


Wohnraum Atlas Göttingen erschienen


Der Wohnraum Atlas wirft einen kritisch-analytischen Blick auf das Thema Wohnraum in Göttingen. Dazu

werden die Entwicklungen auf dem Göttinger Wohnungsmarkt ebenso aufbereitet, wie die Praktiken von

Immobilienunternehmen, die Miet- und Bodenpreisentwicklungen, die kommunale Wohnungspolitik und

die mit diesen Entwicklungen verbundenen sozialräumlichen Prozesse. Insgesamt 30 Aspekte werden in

zweiseitigen Kapiteln kurz erläutert und mit vielen Abbildungen veranschaulicht. Damit bietet der Atlas

einen ebenso verständlichen wie umfassenden Einblick in die Göttinger Wohnungsmarktentwicklungen.

 

von Frieling, H.-D./ Miessner, M./ Marlow, R. (2020) : Wohnraum Atlas Göttingen: Wohnungsversorgung

und Wohnungspolitik in Göttingen - Fakten - Analysen - Perspektiven, Göttingen.

 

=> Den Wohnraum Atlas als pdf-Datei downloaden


Betriebliche Effekte regionalpolitischer Investitionsförderung


Regionalpolitik verfolgt das Ziel, Regionen bei der Bewältigung des Strukturwandels zu unterstützen.

Die Unterstützung strukturschwacher Regionen basiert dabei im Wesentlichen auf der Förderung von

Investitionen von Betrieben und Kommunen. Doch wie effektiv ist das Instrument Investitionszuschüsse?

Eine Pilotstudie für Sachsen-Anhalt zeigt, dass die im Rahmen der Regionalpolitik gewährten Zuschüsse

einen positiven Effekt auf Beschäftigung und Investitionen der geförderten Betriebe haben, bei den

Investitionen allerdings nur für die Dauer des Projekts.

 

Brachert, M./ Dettmann, E./ Titze, M. (2020): Zu den betrieblichen Effekten der Investitionsförderung

im Rahmen der deutschen Regionalpolitik. In: Wirtschaft im Wandel, 26. Jg., H. 1, S. 5-8.

 

=> Die Studie als pdf-Datei downloaden


Kritische Landforschung - Ländliche Räume im Fokus


Bereits gut etabliert hat sich eine kritische Stadtforschung, die sich disziplinübergreifend den vielfältigen

Transformationen städtischer Räume und den Möglichkeiten emanzipatorischer Politik widmet. Ländliche

Räume geraten geraten dagegen zunehmend aus dem Fokus politischer wie auch wissenschaftlicher

Aufmerksamkeit. Daraus erwächst kritischer Wissenschaft die Aufgabe, Konzepte beizusteuern, mit denen

die Transformationen ländlicher Räume besser verstanden werden können. Hier setzt die vorliegende Studie

an. Sie stellt Ansätze aus der anglo-amerikanischen Forschung (insbesondere der «Rural Geography ») vor,

die sich zur Erklärung und Deutung von Transformationen ländlicher Räume in der Bundesrepublik eignen.

 

Maschke, L./ Miessner, M./ Naumann, M. (2020): Kritische Landforschung: Konzeptionelle Zugänge, empirische

Problemlagen und politische Perspektiven. Studie im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin.

 

=> Die Studie als pdf-Datei downloaden


 

Aus der
Presse:

 

 

Weiterhin genug EU-Mittel für regionale Entwicklung

 

„Mecklenburg-Vorpommern fordert trotz angespannter EU-Finanzen auch für die Zukunft eine gezielte Förderung der Regionalentwicklung. "Dazu sind auch weiterhin eine hohe Mittelausstattung sowie höhere EU-Kofinanzierungssätze nötig".

 

Am Freitag kommen die Europäischen Staats- und Regierungschefs zusammen, um über die Finanzen in der neuen Förderperiode 2021-2027 zu beraten.

 

Quelle: ntv.de vom 14.07.2020

 

 

Tönnies erfordert eine Regionalisierung

in der Ernährungswirtschaft

 

Um diesen Missständen für Mensch und Tier endlich ein Ende zu bereiten, brauchen wir eine offensive und mutige Strukturpolitik, die durch eine Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft das Lebensmittelhandwerk sowie Kleinst-, kleine und mittlere Betriebe mit nachvollziehbaren Strukturen stärkt.

 

Die jetzt zu ergreifende Chance ist es, den Aufbau von regionalen Nahversorgerstrukturen systematisch zu unterstützen.

 

Quelle: Wirtschaft-regional.net vom 01.07.2020

 

 

Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Lebensqualität:

Muschderländle Brandenburg

 

Starke Metropolen, schwaches Land: Das gilt nicht überall. Eine neue Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft zeigt, wie sich die Regionen entwickeln - und wie es bei Ihnen aussieht.

 

Die Forscher (...) haben für alle 401 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland den Erfolg und die Entwicklung der jeweiligen Region untersucht. Neben Kaufkraft und Arbeitslosigkeit prüften sie den Einfluss weiterer Faktoren.

 

Quelle: Spiegel online vom 04.06.2020

 

 

Corona: Das Zauberwort heißt Föderalismus

 

Zu Beginn der Pandemie wollte die Politik möglichst einheitliche Maßnahmen. Nun aber sollen die Bundesländer den Kampf gegen Corona unterschiedlich führen. Je nach Bedarf. Das ist ein politischer Kurswechsel.

 

Die Ministerpräsidenten sind sich ihrer starken Rolle bewusst, selten war die Macht der Bundesländer deutlicher spürbar als in dieser Zeit.

 

Quelle: BR.de vom 06.05.2020

 

 

Aufsteigerregionen in Deutschland

 

Die Entwicklung von Regionen in Deutschland verläuft sehr unterschiedlich. Während die einen in Krisen geraten, entwickeln andere sich positiv. Das arbeitgeberfinanzierte Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat in einer empirischen Analyse zwölf Aufsteigerregionen identifiziert, Regionen also, die sich ausgehend von einem unterdurchschnittlichen Ausgangsniveau überdurchschnittlich entwickelt haben.

 

=>  Den IW-Report Nr. 20/2020 downloaden

 

 

Regionale Ungleichheit in Deutschland:

Wo leben die Reichen und wo die Armen?

 

Lea Immel und Andreas Peichl haben in einem Beitrag für den ifo Schnelldienst (05/2020) die räumliche Verteilung der obersten und untersten Haushaltseinkommen analysiert. Insbesondere im Süden und in den Großstädten Westdeutschlands leben überproportional viele der reichsten 10% der Haushalte leben. Dagegen leben überproportional viele der ärmsten 40% in ostdeutschen Landkreisen.

 

=> Den Artikel downloaden

 

 

Gleichwertige Lebensverhältnisse durch Raumordnung

Positionsbestimmung der Akademie für Raumentwicklung

 

Ziel der Raumordnungspolitik ist es, strukturelle Ungleichgewichte zwischen den Regionen zu verringern, um in allen Teilräumen ausgeglichene soziale, infrastrukturelle, wirtschaftliche, ökologische und kulturelle Verhältnisse zu schaffen.

 

Mitglieder aus dem Ad-hoc-Arbeitskreis „Zukunft der Raumordnung“ der ARL – Akademie für Raumentwicklung haben ein Positionspapier dazu erarbeitet, welcher Stellenwert der Raumordnung in dieser Gestaltungsaufgabe zukommen kann.

 

=> Das Positionspapier direkt als pdf-Datei abrufen

 

 

Die wirtschaftliche Speziaisierung ländlicher Räume

 

Ausgehend von der Branchenstruktur von Regionstypen und Regionen fragt dieses Working Paper des Thünen-Instituts nach der wirtschaftlichen Spezialisierung ländlicher Räume relativ zur bundesweiten Gesamtwirtschaft. Erkennbar ist, dass vier Typen ländlicher Räume eine Branchenstruktur aufweisen, die sich von der bundesweiten Struktur unterscheidet. In der Summe sind die Abweichungen allerdings überschaubar.

 

Quelle: Thünen Working Paper 133 downloaden

 



 

Besuchen Sie uns auch auf Facebook

 

oder bei Twitter