Das IfR - Institut für Regionalforschung e.V. begrüßt Sie herzlich auf seinen Internetseiten.

Hier haben Sie die Möglichkeit, sich über unsere Projekttätigkeiten und Publikationen zu informieren.

Einige Berichte aus Forschungsprojekten sind auch als Online-Texte verfügbar.



Wir sind umgezogen!


Unsere Büroräume finden Sie jetzt in fußläufiger Nähe zum Hauptbahnhof in der Weender Landstraße 3.

 

 


Veranstaltungshinweis


Was blüht dem Dorf?
Impulse zur Demokratiestärkung auf dem Land

 

Vom 17 bis 18. 09. 2018 veranstalten die Bundeszen-trale für politische Bildung und der Bundesverband Mobile Beratung e. V. in Göttingen eine Tagung zum Thema "Demokratie in ländlichen Räumen".

 

=> Tagungsprogramm als pdf-Datei



Neu erschienen: Wolfgang Krumbein (2018):
Staatsfinanzierung durch Notenbanken!

Theoretische Grundlagen, historische Beispiele und aktuelle Konzeptionen einer großen Steuerungschance


Die Notenbanken der großen Industrieländer haben auf die Finanzkrise mit einer expansiven Geldpolitik

reagiert. Insbesondere die umfangreichen Aufkäufe von Staatsanleihen, einem zentralem Instrument der

neuen Geldpolitik, haben eine kontroverse Debatte ausgelöst. Wolfgang Krumbein argumentiert in diesem

Buch, dass diese Debatten trotz aller Neuerungen noch nicht die ganze Tragweite dessen erfasst haben,

was sich an möglichen Folgerungen in geldpolitischer Theorie und Praxis ergeben könnte.

 

=> Weitere Informationen

 

=> Lesen Sie dazu auch das Interview mit Wolfgang Krumbein über das fortschrittliche

Steuerungspotenzial der Notenbanken.


Regionalstrukturen in Niedersachsen auf Gemeindeebene


Wie unterscheiden sich die Regionalstrukturen in Niedersachsen, und wie lassen sich Gemeinden, Landkreise
und kreisfreie Städte sinnvoll zu Gruppen mit unterschiedlichen Ausprägungen zusammenfassen? Um diese
Fragen zu beantworten haben Rita Skorka und Arne Lehmann vom Landesamt für Statistik Niedersachsen eine
neuerliche Clusteranalyse durchgeführt. Basierend auf der Auswertung von zwölf Strukturindikatoren konnten
die AutorInnen in Niedersachsen sieben unterschiedliche Cluster identifizieren.

 

Lehmann, A./ Skorka, R. (2018): Regionalstrukturen in Niedersachsen auf Gemeindeebene. Eine Clusteranalyse
der niedersächsischen Einheits- und Samtgemeinden. In: Statistische Monatshefte Niedersachsen, Nr. 8/2018,
Hannover, S. 387-399.

 

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Politische Maßnahmen zur Unterstützung von innovationsbasiertem regionalen Strukturwandel


Regionale Innovationspolitik hat sich längst als zweites wesentliches Standbein der Regionalpolitik etabliert.

Zur Unterstützung eines innovationsbasierten Strukturwandels sind allerdings andere politische Maßnahmen

nötig als im Rahmen einer Strukturpolitik, die auf die Kompensation grundlegender Strukturschwächen abzielt.

Ziel des Arbeitspapiers ist es, das Themenfeld des innovationsbasierten regionalen Strukturwandels näher zu

beschreiben und unterschiedliche Ansatzpunkte und Ziele einer regionalen Innovationspolitik herauszuarbeiten.

 

Koschatzky, K./ Kroll, H. u.a. (2018): Politische Maßnahmen zur Unterstützung von innovationsbasiertem

regionalen Strukturwandel. Working Papers Firms and Regions, No. R2/2018, Fraunhofer ISI, Karlsruhe.

 

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Wie weiter mit der Regional- und Strukturpolitik im Ruhrgebiet?


Nicht zuletzt unter Mithilfe der Strukturpolitik hat sich das Ruhrgebiet von einer hoch belasteten Industrie-

region zu einer wissensbasierten Metropolregion entwickelt. Und doch wird eine neuer und realistischer

Entwicklungsschub,benötigt, der der Ausdifferenzierung der Wirtschafts- und Sozialstruktur Rechnung trägt.

Diese These vertreten Elke Dahlbeck and Stefan Gärtner vom Institut Arbeit und Technik (IAT) in ihrem aktuellen

Beitrag, der die strukturpolitischen Erfahrungen des Ruhrgebiets seit den 1960er Jahren bilanziert.

 

Dahlbeck, E./ Gärtner, S. (2018): Das Ende der Steinkohleförderung im Ruhrgebiet: Realistische Erwartungen

an Regional- und Strukturpolitik. Forschung aktuell, Nr. 07/2018, Gelsenkirchen.

 

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Wie brüchig ist die soziale Architektur deutscher Städte?


Marcel Helbig und Stefanie Jähnen vom Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) haben die räumlich ungleiche

Verteilung der Wohnstandorte verschiedener Bevölkerungsgruppen in 74 deutschen Städten unter die Lupe

genommen. Dabei beleuchteten sie alle drei Dimensionen der residenziellen Segregation: die soziale, die

ethnische und die demografische. Dabei zeichnete sich eine wachsende Spaltung deutscher Städte ab. Sowohl

soziale Gruppen als auch bestimmte Altersgruppen wohnen zunehmend seltener Tür an Tür miteinander.

 

Helbig, M./ Jähnen, S. (2018): Wie brüchig ist die soziale Architektur unserer Städte? Trends und

Analysen der Segregation in 74 deutschen Städten. WZB Discusion Paper, P2018-1, Berlin.

 

=> Den 207-seitigen Bericht als pdf-Datei downloaden


Zunahme regionaler Disparitäten - oder doch nicht?


In einem Beitrag für den ifo-Schnelldienst zweifeln die Wirtschaftswissenschaftler Martin Braml

und Gabriel Felbermayr die These an, in Deutschland drifteten die Regionen wirtschaftlich immer

mehr auseinander. Ein ihrer Befunde: "Die regionale Wirtschaftskraft der 402 Kreise Deutschlands,

gemessen an ihrer Bruttowertschöpfung pro Kopf, ist 2014 deutlich gleicher als 2000 verteilt."

 

Braml, M./ Felbermayr, G. (2018): Regionale Ungleichheit in Deutschland und der EU: Was sagen

die Daten? In: ifo Schnelldienst, 71. Jg., Nr. 07, S. 36-49.

 

=> Den Bericht als pdf-Datei downloaden


 

Aus der
Presse:

 

 

LEADER steht für erfolgreiche ländliche

Regionalentwicklung in Hessen

 

Seit 1991 (...) trägt die LEADER-Strategie dazu bei, den ländlichen Raum attraktiver zu gestalten. Für den Gesamtzeitraum konnten durch das LEADER-Programm etwa 85 Millionen Euro an Zuschüssen bei Investitionen in Höhe von 210 Millionen Euro durch die Bewilligungsstellen bearbeitet werden.

 

Mittlerweile gibt es in Hessen 24 LEADER-Regionen. Das Besondere ist, dass unter Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern, Interessenverbänden und der lokalen Wirtschaft Projekte selbst entwickeln, die dann bei ihnen vor Ort auch umgesetzt werden.

 

Quelle: Focus online vom 17.08.2018

 

 

Lokale Entwicklungsstrategie im Allgäu:

„LEADER ist ein Motor“

 

Halbzeit bei der aktuellen Förderperiode für das EU-Programm LEADER: im Rahmen einer Konferenz ziehen Förderstelle und LAGen Zwischenbilanz und blicken auf die kommenden Jahre.

 

Was bringt LEADER dem ländlichen Raum? Welche Effekte sind festzustellen? Und was sind die Zukunftsthemen der Regionalentwicklung? Diesen Fragen widmeten sich die Vertreter der sieben vom AELF Kempten betreuten Lokalen Aktionsgruppen bei der Podiumsdiskussion.

 

Quelle: b4bSchwaben.de vom 09.08.2018

 

 

„Städte und Regionen müssen wieder aufholen können“

 

„Gleichwertige Lebensverhältnisse“ sind in Deutschland ein Staatsziel, das im Grundgesetz, Artikel 72 verankert ist. Die Bundesregierung sieht dieses Ziel aber in weiter Ferne – und hat deshalb, wie im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD vorgesehen, eine Kommission für „gleichwertige Lebensverhältnisse“ gebildet.

 

Besonders im Blick stehen dabei Themen wie soziale Daseinsvorsorge, Infrastruktur, Mobilität, Bildung, Arbeit und Zusammenhalt der Gesellschaft. Zu diesen Themen wurden Facharbeitsgruppen gebildet. Auch Experten sollen eingeladen werden.

 

Quelle: Welt online vom 27.07.2018

 

 

Regionale Konvergenz:

Der ländliche Raum schlägt sich gut:

 

Klaus-Heiner Röhl, Senior Economist beim arbeitgeberfinanzierten Institut der deutschen Wirtschaft Köln betrachtet in seinem Beitrag die regionale Wirtschaftsentwicklung in Deutschland auf Kreisebene, wobei er das Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Einwohner als entscheidendes Maß für die jeweilige Wirtschaftskraft einer Region verwendet.

 

Das führt ihn zum Befund: "In Deutschland hat seit dem Jahr 2000 eine spürbare Konvergenz zwischen städtischen und ländlichen Regionen stattgefunden." Die räumliche Konzentration der Bevölkerung durch die Wanderung in die Städte sei bislang nicht von einer vergleichbaren Zentralisierung der Wirtschaftsaktivität begleitet worden.

 

Quelle: Klaus-Heiner Röhl im Wirtschaftsdienst, Heft 06/2018

 

 

Wir müssen uns mit ungleichen

Lebensverhältnissen arrangieren

 

In Bezug auf das durchschnittlich verfügbare Jahreseinkommen gibt es in Deutschland hohe regionale Disparitäten.

 

Wie lassen sich die Unterschiede erklären? Antworten gibt der Soziologe Holger Lengsfeld im Interview von brand eins.

 

Quelle: brand eins, Intervie mit Holger Lengsfeld, Mai 2018.

 

 

Arbeitsmarkteffekte der Digitalisierung:

Regionale Branchenstruktur spielt wichtige Rolle

 

Da es in Deutschland große regionale Diskrepanzen hinsichtlich der Wirtschafts- und Berufsstruktur gibt und sich die Regionen auch weiterhin verschieden entwickeln, dürften auch die Auswirkungen einer zunehmenden Digitalisierung regional unterschiedlich ausfallen.

 

Diese These wurde in einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) bestätigt. Doch bei aller Verschiedenheit der Umwälzungen: Unterm Strich werden sich die Gesamtwirkungen der Digitalisierung in den Regionen nur wenig unterscheiden.

 

=>   Die Studie als pdf-Datei downloaden

 



 

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